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Omega 6 fördert Entzündungen

Seit der industriellen Revolution hat sich unsere Ernährung und auch die Fettsäurezusammensetzung in unserer Nahrung massiv verändert.  Unsere Ernährung ist heutzutage sehr reich an Omega 6 Fettsäuren. Vor allem in Industrieländern wird kaum mehr ein Fettsäureverhältnis unter 20:1 (Omega 6 : Omega 3) erreicht. Unsere Vorfahren, in unserem Gehirn und auch in der Muttermilch herrscht ein Verhältnis von 1:1. Dieses wäre optimal. Ein verschobenes Verhältnis begünstigt chronische Krankheiten, ein geschwächtes Immunsystem, Entzündungen, Akne, Allergien und Krebs.

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Was Omega Fettsäuren überhaupt sind, wie sie aufgebaut sind und welche Rollen sie in unserem Körper spielen, liest du hier.

Warum ist das Verhältnis überhaupt so verschoben?

Vor allem pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Kürbiskernöl, Erdnussöl und auch Distelöl oder Traubenkernöl haben ein sehr schlechtes Omega 6 zu Omega 3 Verhältnis. Das sind leider genau die Öle, die wir regelmäßig zum Kochen oder auch auf Salaten verwenden.

Auch in Restaurants kommen genau diese Öle zum Einsatz, da sie sehr billig sind und öfter verwendet werden können, ohne dass der Geschmack sich verändert. In den meisten Fertigprodukten und Aufstrichen sind große Mengen an Omega 6 reichen Ölen enthalten und auch tierische Produkte sind reich an Omega 6.

 

Omega 6 Fettsäuren führen zu Entzündungen

Omega 6 Fettsäuren werden im Körper zu Arachidonsäure umgewandelt. Arachidonsäure ist Ausgangssubstanz für diverse Botenstoffe. Diese Stoffe sind stark entzündungsfördernd und an der Entstehung von rheumatischen Entzündungen, Hautschwellungen und Allergien beteiligt.

Folgende Faktoren führen zu erhöhten Arachidonsäurewerten:

  • Stress
  • zu wenig Schlaf
  • ungesundes Essverhalten
  • Zucker und Softdrinks
  • offene Wunden
  • innere Entzündungen
  • Belastung durch toxische und chemische Substanzen
  • Umweltgifte

 

Ein ungesunder Lebensstil fördert Entzündungen. Mit vielen heutigen Gegebenheiten und Umweltbelastungen kann der Körper nicht umgehen.

 

Ein Lebensstil, der alles andere als artgerecht ist löst großen Stress im Körper aus. Als Hilferuf und Anpassung schüttet der Körper Stresshormone aus und versucht sich irgendwie anzupassen.

 

So steigen auch die Werte an Arachidonsäure. Der Körper wandelt nämlich bei Bedarf die pflanzlichen Omgea 6 Fettsäure (Linolsäure) einfach in Arachidonsäure um.

Weiters werden entzündliche Prozesse in Gang gesetzt und Allergien, Ausschläge, Rötungen, Schwellung, Kopfweh, Denkblockaden, Darmbeschwerden oder auch eine verstopfte Nase sind die Folge.

 

Arachidonsäure in unserer Nahrung

Arachidonsäure ist eine tierische Omega 6 Fettsäure und reichlich in Fleisch enthalten. Das liegt daran, dass Tiere, genauso wie wir Menschen, Arachidonsäure brauchen, um entzündliche Prozesse im Körper zu steuern.

Nehmen wir also noch extra Arachidonsäure zu uns, sind unsere eigenen Werte noch stärker erhöht.

 

Vor allem bei Fleisch aus konventioneller Zucht ist das Fettsäureverhältnis stark Omega-6-lastig, da eine nicht-artgerechte-Haltung und Fütterung sowie Stress bei der Schlachtung zu vermehrter Arachidonsäurebildung führt.

 

Vorsicht bei „gesunden Ölen“

Viele Öle, wie Distelöl oder Kürbiskernöl, werden oft als gesund dargestellt. Man darf sich aber keinenfalls täuschen lassen! Es ist wichtig, immer auf das Fettsäureverhältnis zu achten.

Das Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 sollte nicht höher als 5:1 sein. Optimal wäre natürlich ein Verhältnis unter 3:1.

Öle zum Kochen und Braten

Welches ist nun das beste Öl zum Erhitzen? Am besten eignet sich natives, biologisches Kokosöl. Kokosöl besteht aus gesättigten Fettsäuren und kann deshalb hoch erhitzt werden. Pflanzliche Öle wie Olivenöl, Leinöl oder Nussöle sind stark ungesättigt und sollten nicht erhitzt werden. Die Fettsäuren in Kokosöl sind „kürzer“ als tierische gesättigte Fette wie zum Beispiel Butter oder Schmalz.

Kürzere Fettsäuren werden vom Körper lieber als Energiequelle benutzt, während längere Fettsäuren eher als Depotfett gespeichert werden. Außerdem kann Kokosöl ohne die Hilfe von Leber und Galle verstoffwechselt werden. Kokosöl ist dem Fett in der Muttermilch sehr ähnlich, wirkt antimikrobiell und reduziert Entzündungen.

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