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Omega 3 für ein gesundes Gehirn

Unser Gehirn besteht zu ca. 40 % aus Omega 3 Fettsäuren. Omega 3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen und sorgen für vitale, elastische Zellen. Ist das Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren nicht optimal, kann der Körper auch keine intakten und optimal funktionierenden Zellen bauen. Das führt vor allem zu Gedächtnisschwund, Konzentrationsproblemen, Migräne, Verwirrtheit, Depressionen und Alzheimer.

 

Was Omega Fettsäuren überhaupt sind, wie sie aufgebaut sind und welche Rollen sie in unserem Körper spielen, liest du hier.

Omega 3 Fettsäuren schützen unser Gehirn

Omega 3 Fettsäuren beugen Alzheimer vor und wirken sich äußerst positiv bei Depressionen, Angststörungen und ADHS aus. Das liegt unter anderem daran, dass Omega 3 Fettsäuren die Blut-Hirn-Schranke überwinden können und dort als Antioxidantien wirken.

 

Antioxidantien kann man sich wie kleine Bodyguards vorstellen, die unsere Zellen schützen.

 

Wenn Gifte, Stress, Schlafmangel oder ungesunde Nahrung dem Körper zu schaffen machen, erstehen freie Radikale. Diesen freien Radikalen fehlt ein kleines Teilchen – ein Elektron. Dieses fehlende Teilchen holen sie sich ganz einfach von intakten und gesunden Zellen. Dadurch werden diese selbst zu freien Radikalen und können wichtige Aufgaben im Körper nicht mehr durchführen. Es entsteht eine Kettenreaktion, die zu Entzündungen, Krankheiten und Krebs führt.

Antioxidantien, wie Omega 3 Fettsäuren, stoppen solche Kettenreaktionen, indem sie den freien Radikalen das fehlende Teilchen einfach spenden, ohne selbst ein Radikal zu werden.

 

Omega 3 und Alzheimer

Vor allem DHA (eine Omega 3 Fettsäure) wirkt sich äußerst positiv auf unser Gehirn aus. Es reduziert nachweislich Beta Amyloide, die einer der Hauptauslöser von Alzheimer sein sollen.

DHA hat außerdem einen förderlichen Einfluss auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit und Konzentration aus. In einer Studie mit Ratten wurde festgestellt, dass sich deren Merkfähigkeit durch die Zufuhr von DHA verbesserte.

Studien haben auch gezeigt, dass DHA einen Anstieg in BDNF bewirkt. BDNF (Brain derived neutrophic factor) ist ein Wachstumsfaktor und essentiell für ein gesundes und optimal funktionierendes Gehirn.

 

BDNF schützt die Zellen vor dem Absterben und fördert das Wachstum von neuen neuronalen Verbindungen. Außerdem ist er ein Schlüsselfaktor für Merkfähigkeit und das Verstehen von komplexen Zusammenhängen.

 

Omega 3 Fettsäuren für ganzheitliche Gesundheit

Omega 3 Fettsäuren spielen nicht nur für unser Gehirn eine wichtige Rolle, sondern werden von jeder Zelle im Körper benötigt. Sie sind außerdem wichtig für den Proteinstoffwechsel, da sie diverse Wachstumsfaktoren aktivieren.

Omega 3 Fettsäuren spielen eine wesentliche Rolle bei der Hormonproduktion und halten unsere Haut, Gelenke und Gefäße gesund. Darüber hinaus sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer Zellmembranen. So sorgen sie dafür, dass unsere Zellmembranen elastisch bleiben und das Blut besser fließt. Deshalb schützen Omega 3 Fettsäuren auch vor Herzkrankheiten und Thrombosen.

 

Omega 3 in seinen unterschiedlichen Formen

Omega 3 Fettsäuren sind essentiell für den Körper und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.  Es gibt verschiedene Formen von Omega 3 Fettsäuren. Diese Formen unterscheiden sich in der Länge der Fettsäure und in der Anzahl der Doppelbindungen.

 

Die aktiven Formen sind EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Decosahexaensäure). Diese kann der Körper selbst zu produzieren. Dazu braucht er aber die pflanzliche Ausgangsform ALA (Alpha Linolensäure).

 

Diese Säure kommt in pflanzlichen Lebensmitteln vor und ist die Basis für alle anderen Omega 3 Fettsäuren.

 

Die besten Quellen für Omega 3 Fettsäuren

Pflanzliche Omega 3 Fettsäuren sind vor allem in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Chiasamen
  • Hanfsamen
  • Leinsamen
  • Walnüsse

 

Diese Nahrungsmittel eignen sich besonders gut, da das Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 sehr günstig ist. Zu viel Omega 6 Fettsäuren durch den Konsum von pflanzlichen Ölen, Erdnüssen, Fertigprodukten und Fleisch führt nämlich zu Entzündungen und verhindert, dass Omega 3 Fettsäuren ihr volles Potenzial entfalten können.

Hier liest du, warum Omega 6 Fettsäuren Entzündungen fördern und wo sie enthalten sind.

Ausreichend Omega 3 Fettsäuren mit der Ernährung

Diverse Samen wie Hanfsamen oder Leinsamen aber auch Nüsse und Avocados enthalten reichlich ALA. Nur 2 EL Lein- oder Hanfsamen würden sogar den Tagesbedarf decken.

Leinsamen und Hanfsamen schmecken sehr gut in Smoothies oder Müslis, lassen sich in leckere Energyballs mischen und passen perfekt auf den Salat

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